
Chronisch verstopfte Nase, Druck im Gesicht, Kopfschmerzen oder ein dauerhaft eingeschränkter Geruchssinn – viele Patientinnen und Patienten leiden über Monate oder Jahre unter Beschwerden der Nasennebenhöhlen. Wenn Medikamente wie Nasensprays, Spülungen oder Tabletten nicht ausreichend helfen, kann eine endoskopische Nasennebenhöhlenoperation (FESS) sinnvoll sein.
FESS steht für funktionell endoskopische Nasennebenhöhlenoperation. Der Eingriff erfolgt vollständig durch die Nase, ohne äußere Schnitte. Mit feinen Endoskopen und Spezialinstrumenten werden verengte oder entzündete Bereiche der Nasennebenhöhlen gezielt eröffnet.
Ziel ist es, die natürliche Belüftung und Drainage der Nebenhöhlen wiederherzustellen – so kann die Schleimhaut langfristig heilen.
Eine FESS wird empfohlen, wenn:
Die Entscheidung zur Operation wird immer individuell getroffen – auf Basis der Beschwerden, der endoskopischen Untersuchung und einer CT-Bildgebung.
Der Eingriff ist in der Regel nicht stark schmerzhaft. Ein Druck- oder Verstopfungsgefühl in den ersten Tagen ist normal.
Der langfristige Erfolg hängt wesentlich von der Nachbehandlung ab:
Durch diese Kombination lassen sich die Ergebnisse deutlich verbessern und Rückfälle vermeiden.
Die meisten Patientinnen und Patienten berichten über:
Die endoskopische Nasennebenhöhlenoperation ist ein schonendes, modernes und sehr effektives Verfahren, wenn konservative Therapien nicht mehr ausreichen. Entscheidend sind eine sorgfältige Indikationsstellung, eine präzise Operation und eine strukturierte Nachbetreuung.
Ihr Wahlarzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in Wien– spezialisiert auf modernste HNO-Chirurgie im Ordinationszentrum Rudolfinerhaus (1190 Wien) und im Ärztezentrum MEDIZIN am Markt beim Naschmarkt (1040 Wien).