
Eine verstopfte Nase gehört zu den häufigsten Beschwerden in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Während sie bei einem akuten Infekt meist harmlos und vorübergehend ist, kann eine dauerhaft eingeschränkte Nasenatmung auf eine chronische Entzündung oder eine anatomische Ursache hinweisen.
Viele Betroffene greifen über Monate oder Jahre zu abschwellenden Nasensprays – oft ohne nachhaltige Besserung. Dabei gilt:
Eine chronisch verstopfte Nase sollte immer HNO-fachärztlich abgeklärt werden.
Medizinisch spricht man von einer nasalen Obstruktion, also einer Behinderung des Luftstroms durch die Nase. Diese kann:
Die Nase ist weit mehr als ein Atemrohr: Sie filtert, befeuchtet und erwärmt die Atemluft und ist essenziell für den Geruchssinn. Eine gestörte Nasenatmung wirkt sich daher häufig auf Schlaf, Leistungsfähigkeit, Konzentration und Lebensqualität aus.
Eine der häufigsten Ursachen.
Typische Beschwerden:
Man unterscheidet Formen mit und ohne Nasenpolypen – therapeutisch ein entscheidender Unterschied.
Nasenpolypen sind gutartige Schleimhautveränderungen, die:
Sie sind kein reines Operationsproblem, sondern Ausdruck einer chronischen Entzündung, die langfristig behandelt werden muss.
Eine schiefe Nasenscheidewand kann:
Viele Menschen haben eine Septumdeviation – behandlungsbedürftig ist sie nur bei entsprechenden Beschwerden.
Nicht jede verstopfte Nase ist allergisch.
Mögliche Ursachen sind:
Eine exakte Differenzierung ist entscheidend, da sich die Therapie deutlich unterscheidet.
Abschwellende Nasensprays wirken kurzfristig sehr effektiv. Bei längerer Anwendung führen sie jedoch häufig zu:
Die Nase wird dadurch langfristig eher schlechter als besser.
Eine HNO-fachärztliche Abklärung ist sinnvoll bei:
Je früher die Ursache erkannt wird, desto gezielter und oft auch ohne Operation kann behandelt werden.
In einer spezialisierten HNO-Ordination erfolgt die Abklärung strukturiert und schonend.
Nicht jede verstopfte Nase braucht dieselbe Therapie – die Diagnose bestimmt den Weg.
Wenn Medikamente nicht ausreichen, kann eine minimal-invasive endoskopische Operation sinnvoll sein:
Ziel ist nicht „viel zu operieren“, sondern:
freie Belüftung, gute Drainage und langfristige Symptomfreiheit.
Eine verstopfte Nase ist kein einheitliches Krankheitsbild. Eine erfolgreiche Behandlung erfordert:
Gerne beraten wir Sie persönlich in unserer HNO-Privatordination in Wien.
Eine dauerhaft verstopfte Nase ist kein Normalzustand.
Wer über Wochen oder Monate auf Nasensprays angewiesen ist, sollte die Ursache HNO-fachärztlich abklären lassen – oft ist eine gezielte Therapie möglich, ohne dass eine Operation notwendig ist.
Ihr Wahlarzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in Wien– spezialisiert auf modernste HNO-Chirurgie im Ordinationszentrum Rudolfinerhaus (1190 Wien) und im Ärztezentrum MEDIZIN am Markt beim Naschmarkt (1040 Wien).